Das Deutsche Marine-Korps in Flandern 1914-18

(Zu den Bilderbogen von H. Pieper - Lübeck).

I. Über das Entstehender Bilderbogen:

Nach 15-jähriger Ruhe in meinen Mappen feiern die Marinekorps-Bilderbogen ein farbiges Auferstehen durch einen Zufall: Ein Vortrag des Herrn Joachim Ritter-Leipzig über Zinnfiguren in Lübeck gab die Veranlassung dazu, daß die Bilderbogen zum Abdruck im “Standhafter Zinnsoldat“ bestimmt wurden.

Sie sind - 7 an der Zahl - in Flandern entstanden an den langen Winterabenden 1916-17 und 1917-18, als ich wußte, daß es bei den Kindern daheim weihnachtete, sie waren für meine Kinder bestimmt als Illustrationen der Feldpostbriefe, und bald entstand bei Kameraden der Wunsch, diese Zeichnungen auch ihren Kindern und kleinen Freunden zugänglich zu machen. Sie wurden teils im Feld, teils in der Heimat vervielfältigt. Nicht nur in den Familien zu Hause, sondern auch in den Unterständen lieber Kameraden hing manches Exemplar an der Wand. Die Originalgröße ist 60 x 70 cm, mir schwebten beim Zeichnen Münchener und Neu-Ruppiner Soldatenbilderbogen vor Augen, mit denen ich mich manche Stunde in der Jugend beschäftigt hatte.

Man wird fragen, wer hatte im Felde Zeit und Ruhe, solche Zeichnungen anzufertigen? Ich war 1914-15 zur Fortifikation der flandrischen Küste kommandiert, später zum Kommandeur der Pioniere des Marinekorps, da wurden sehr viele Pläne für Küstenbefestigungen und Küstenbatterien jeglichen Kalibers gezeichnet, für ortsfeste Flakbatterien, Infanteriestützpunkte, Scheinwerferanlagen und später Pläne für die 2. und 3. Stellung mit all ihren Eisenbetonbauten vom kleinen M-G-Nest bis zum Gefechtsstand des Korpskommandos mit unzähligen unterirdischen Räumen, für Feldbahnen, Straßen u. a. m.

Nach der dienstlichen Arbeit entstanden manche Zeichnungen für Soldatengrabmale, für das Ehrenmal auf dem Friedhof Zeebrügge, manche Skizzen für Postkarten und für gesellige Gelegenheiten, und schließlich auch diese 7 Bilderbogen, die tägliche Ereignisse im Leben unserer Kameraden schildern, wie sie für Kinder verständlich sind, die Farbe mochten sich die Kleinen selbst dazu erfinden.

In diesem Sinne mögen die Blätter, die in keiner Weise irgend einen Anspruch auf Künstlerschaft machen, in die Hände der Freunde von Zinnfiguren flattern; sollte ein ehemaliger Flandern-Kamerad den Wunsch haben, sie in Originalgröße zu besitzen oder sie gar als Typen gravieren zu lassen, so helfe ich gern dazu.

II. Nun ein paar Worte zur Geschichte des Marinekorps:

Als im Herbst 1914 an der Westfront das Wettrennen nach dem Meer einsetzte, mußte einerseits mit dem Zusammenstoß mit feindlichen Marinestreitkräften zu Land oder Wasser gerechnet werden, andererseits mußten die letzten Reserven aktiver Truppen aus der Heimat herangezogen werden: die ehemaligen See-Bataillone, die inzwischen auf Regimentsstärke gebracht worden waren - von da ab Marine-Infanterieregimenter. Um auf Divisionsstärke zu kommen, wurden aus den bei der Flotte und Küstenartillerie in der Heimat nicht benötigten Mannschaften der Reserve und Seewehr Matrosen-Regimenter gebildet. Diese kleine Marine-Division wurde in Belgien gegen Antwerpen eingesetzt.

Im blauen Bordzeug, ergänzt durch Segeltuchgamaschen und Rucksack, teils schwarzen, teils grauen Mänteln, zogen die "Kuli", wie die Matrosen sich selbst nannten, gegen den Feind; Radfahrkompagnien waren die einzige Spezialwaffe, Bootskanonen die artilleristische Ausrüstung.

Was an einem etatmäßigen Korps fehlte, wurde geschaffen, sobald im Spätherbst 1914 der Bewegungskrieg an der Yser in den Stellungskampf übergegangen war: Marine-Pioniere, Marine-Feld-Batterien mit etatmäßiger Bespannung, Nachrichtentruppen, Kolonnen und Trains, Marine-Feld-Flieger, Sanitätsformationen, Lazarette, Eisenbahnbetriebs-Kompagnien (auch für die elektr. Küstenbahn), Feldbäckerei, Munitions-Depots, Kraftfahrformationen, Fesselballonabteilungen und hinzu kamen die Marine-Spezialwaffen, schwere Korps-Artillerie mit teils beweglichen, teils festeingebauten Geschützen aller Kaliber zwischen 6 und 38 cm, die Matrosen-Artillerieregimenter in den Küstenbatterien mit einigen Hundert Rohren, von 3,6 (? 3,7!) cm Maschinen-Kanonen für Rauchspurmunition für die Fliegerabwehr bis zu 28 cm Ringkanonen und Langrohrgeschützen, schließlich Eisenbahngeschütze, Seefliegerabteilungen und natürlich auch Seestreitkräfte (Unterseebootsbasis) mit allem notwendigen Hafen- und Werftbetrieb. Eins nur fehlte: die Kavallerie, vermißt wurde sie nicht, was sollte sie auch bei dem zur Bodenständigkeit verurteilten Marinekorps, das 4 Jahre ohne Unterbrechung an der flandrischen Küste lag und nur wenige Kilometer Landfront ( darunter den rechten Flügelmann der Westfront ) besetzt hielt, vor sich das unbetretbare Überschwemmungsgebiet der Yser.

Die Marine-Infanterie-Regimenter trugen die feld-graue Uniform der Seebataillone mit gelben Gardelitzen und Tschako mit Überzeug, die Matrosenregimenter trugen anfangs marine-blaues Bordzeug und Marinemütze, später im Graben- und Batteriedienst feldgraue Mütze bzw. Stahlhelm. Als Arbeitszeug wurde feldgrauer Drillich im Blusenschnitt getragen, aber als Sonntagskluft im Ruhequartier kam bis zum Schluß des Krieges das blaue "Päckchen" heraus, manchmal trug sich der "Kuli" auch halb feldgrau, halb blau.

Genauere und umfassendere Angaben über Uniformen und Bewaffnung möge man in einem kriegswissenschaftlichen Werk über das Marinekorps nachlesen.

Zu den einzelnen Bilderbogen einige Worte zur Erläuterung:

Uniformblatt 7/8 "Marine im flandrischen Quartier."

In einem alten flandrischen Bauernhaus (zugleich Dorfkrug - Estaminet) hat sich die Kompagnieschreibstube eingenistet und nebenan wurde zur Schonung der fahrbaren Feldküche eine provisorische Feldküche angebaut. Drei Mann ziehen feldmarschmäßig zur Front, vor der Haustür die Wirtin mit zahlreichem Nachwuchs, am Tisch der Feldwebel. In der Luft ein Fesselballon. Rechts zahlreiche Richtungsweiser und der dicke Daumen, der zur Front weist. Zur Charakteristik flandrischer Landschaft gehören Pappel und Rüster, die durch den ewig wehenden Westwind geneigt wachsen.

In der zweiten und dritten Reihe Tätigkeit der Matrosen im Quartier. Um die Deutschen von den Viehweiden fern zu halten, brachten die Bauern an den Heckentoren die Aufschrift an: Mul- en Pootplag (Maul- und Klauenseuche). Schweinemast und Pferdezucht waren infolge des Daueraufenthalts in Flandern möglich, z. T. auf Befehl durch die Wirtschaftsabteilungen betrieben.

Uniform-Blatt 9/10 "Matrosen-Artillerie in Flandern".

In den Dünen längs der ganzen belgischen Küste von der holländischen Grenze über Knocke-Heyst-Zeebrügge-den Haan bis Ostende und Middelkerke wurden im Herbst und Winter 1914-15 Hunderte von Schnellfeuergeschützen - teils aus den heimatlichen Küstenbefestigungen, teils von der Flotte stammend - eingebaut- Unsere Zeichnung zeigt ein 28 cm Langrohr-Küstengeschütz aus der Batterie "Hindenburg" bei Ostende-Ost, daneben eine 28 cm Küsten-Haubitze der Batterie "Groden" zwischen Blankenberghe und Zeebrügge und eine 10,5 cm Schnellfeuerkanone, wie sie zahlreiche Batterien führten. Als Bettung wurden überall Eisenbetonfundamente eingebaut, auf die die Geschütze mit einem Kranz von schweren Eisenschraubenbolzen befestigt wurden. In die Dünen hinein wurden die Kommandeur-Stände, Richtkreisstände und Nebenmeßstände sowie die Munitions- und Mannschaftsunterstände eingebaut, in schwerer Holzkonstruktion, starkem Bohlenbelägen und mit meter-dicken Sandschüttungen, die mit Dünengras bepflanzt wurden.

Die Bauleitung hatte die Fortifikation des Marinekorps, die Arbeiten wurden anfangs von deutschen Firmen, teils von Armierungsbataillonen Köln und Mainz, teils von Marinetruppen, später von russischen Kriegsgefangenen ausgeführt.

Nach den anfangs schnellstens geforderten Arbeiten, durch die die Batterien gefechtsbereit gemacht wurden, folgten Verbesserungs- und Verschönerungsarbeiten bis die Batterien wie deutsche Schmuckkästen aussahen. Besucher von der Westfront beneideten die Kameraden von der Marine um das gute fast idyllische Leben in den flandrischen Küstenbatterien. 4 Jahre lang täglich Geschütz- oder Infanterie-Exerzieren, Kriegswachen, Alarme über Alarme, Arbeitsdienst, häufige Fliegerangriffe und nur seltene Kampfhandlungen erfordern ebensogut Mannszucht und Wille zum Durchhalten. Das 4 Jahr währende Warten in ständiger Alarmbereitschaft war vielleicht in mancher Beziehung ebenso aufreibend wie der Dienst an der Landfront.

Bei dem Rückzug aus Flandern im Herbst 1918 wurden die Küstenbatterien gesprengt.

Uniform-Blatt 11/12 "Auf der Landstraße im Marinekorps"

Tagsüber lagen die Straßen zur Front wie verödet, da sie vom Feinde eingesehen waren - aber von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen herrschte ein geschäftiges Hin und Her von Klein- und Förderbahnen, die Munition und Baubedarf zur Front schaffen, der Wagen des Korpskommandeurs Admiral zur See von Schröder - genannt der Leu von Flandern - kenntlich am Admiralitätsstander, begegnet einem Verwundetentransportwagen der 2. Marine-Sanitätskompagnie, eine Maschinengewehr-Mannschaft wird abgelöst, der Lebensmittelwagen der 28 cm Haubitz-Balterie Roser strebt den Magazinen zu, während die Marine-Feldküche ausrückt, um ihre Stellung im Polder bei Westende-Dorf zu beziehen; glückliche Urlauber, beladen mit den Liebesgaben ihrer Kameraden für ihre Lieben daheim, die Heimat kann nichts mehr geben, die Front schickt ersparte und aufgekaufte Lebensmittel heim! Das Eselsfuhrwerk einer Ortskommandantur holt die Post, ein Motor-Flak-Geschütz der Armee verlangt freie Bahn! - die Feldküche fährt nach vorn.

Bei trockenem Sommerwetter waren die Landstraßen gut passierbar, aber im Winter und Frühjahr, wenn weite Strecken, des Landes unter Wasser standen und Nebel und der ewige Regen Flandern in ein trostloses Grau hüllten, dann wurden die Straßen zu Schlammbahnen und Wasserwüsten, oft genug noch vom Feinde, der unsere Ablösungszeiten kannte, unter Feuer gehalten.

Uniformblatt 13/14 "Flugzeug-Abwehr-Batterie des Marinekorps Flandern 1914-18"

Eine der ersten Spezial-Flugzeug-Abwehr-Batterien des Marinekorps wurde im Winter 1914-15 im Hafen von Ostende eingebaut, im Laufe der Jahre folgten weitere z. B. Vlisseghem, St. Pieters-Capelle, Zevecote, Brügge u. a. m. Jede Batterie bestand aus 4 Stück 10,5 cm halbautomatischer Schnellfeuergeschütze auf Betonfundament, teils in einer Reihe, teils gestaffelt, mit dazugehörigen Munitions- und Mannschaftsräumen, die anfangs in Holz später aus Eisenbeton errichtet und mit einer dicken Erdschüttung bedeckt wurden. Infolge des hohen Grundwasserstandes in Flandern mußten alle Geschütze und Unterstände über Terrain aufgestellt werden, im baumlosen Küstengebiet war eine Tarnung kaum möglich. Der Stand des Batterieführers lag in Hörweite in der Mitte hinter den Geschützen, hier stand der Entfernungsmesser und die Ferngläser, hier mündeten die Fernsprechleitungen zu den seitlichen Beobachtern, die 2-3 km von der Batterie entfernt standen und die Lage der Sprengpunkte zum Flugzeug auszumachen und zu melden hatten. - je 4 Schuß Einheits-Munition (Kal. 10,5 cm) Geschoß und Kartusche festverbunden - waren in wasserdichten Zinkbüchsen verpackt.

Die Besatzung einer Batterie bestand außer dem Batterieführer (Oberleutnant d. Matrosen-Artillerie), aus 2 Offizieren, 2-3 Portepee-Unteroffizieren und 60 Unteroffizieren und Mannschaften. Uniform im Batteriedienst: feldgraues Marine-Arbeits-"Päckchen", Abzeichen blau.

Uniformblatt 15/16 "Fesselballon-Abteilung des Marinekorps in Flandern 1914-18

Unsere Zeichnung zeigt die Fesselballon-Abteilung für die Landfront, die ihr Standquartier in Zevecote ca. 9 km hinter dem ersten Graben (Yser-Stellung) hatte.

Rechts oben sehen wir den Ballon auf dem Füllplatz gehalten von Sandsäcken, verbunden durch den Füllschlauch mit den Gasflaschen. Der übrige Teil des Bildes gibt in gedrängter Form das ganze Zubehör eines Freiballons wieder: Rechts der Wagen mit der Motorwinde, von deren Trommel die Haltetrosse über Laufrollen zu der in der Erde fest verankerten Halterolle des Aufstiegsplatzes und zum Ballon führt, Dieser ist mit allen seinen technischen Einrichtungen möglichst genau dargestellt. Vom Beobachter-Korb hängt ein Fernsprechkabel zur Erde, wo der Telefonist die Meldungen aufnimmt. Je nach Steigen oder Fallen des Ballons wird das Kabel auf eine Trommel aufgewunden. Der Beobachter trägt Pelzmantel und Haube.

Zur Sicherung gegen feindliche Flieger ist ein Beobachtungsturm aus Rundholz errichtet, an dem Windmesser und Antenne angebracht sind. Um die Windstärke und Richtung in höheren Lagen kennen zu lernen, werden Versuchsballons aufgelassen, aus deren Bahn der zu jedem Ballonzug kommandierte Meteorologe seine Schlüsse ziehen: und an die Wetterwarte der 0. H. L. melden kann. Zur Abwehr feindlicher Flieger von dem sehr gefährdeten und selbst völlig wehrlosen Ballon dienten Maschinengewehre, wenn nicht eine besondere Flak-Batterie mit dem Schutz beauftragt war.

Uniformblatt 17/18 "Schwere Geschütze beim ,Strandfest' an der Küste Flanderns."

Strandfest" war der Deckname für eine der bedeutendsten Unternehmungen im Bereiche des Marinekorps-Gebietes im Landabschnitt zwischen Meer und Nieuport-Ostende-Kanal. Dieses "Strandfest", das ein Teil der großen Sommerschlacht in Flandern 1917 bildete, wurde artilleristisch unterstützt durch ein Aufgebot an Geschützmaterial, wie es nur dieses einzige Mal in den 4 ½ Kriegsjahren beim Marinekorps zusammengezogen war .Die Armee hatte eine große Zahl schwerer und schwerster Kaliber entsandt, deren Einbau vom Feinde unbeobachtet erfolgen mußte, eine Aufgabe; die in dem vollkommen. ebenen und baumlosen Gelände sehr schwierig war. In der Artilleriezone stand hinter jeder Deckung, sei es Busch oder Haustrümmer, ein Geschütz, das zu bestimmter Minute auf vorher genau bestimmte Ziele seinen Eisensegen in stundenlangem Trommelfeuer niederschickte.

Eine mit Panzerschild gedeckte 28-cm-Küsten-Haubitze (Batterie Roser) war in dem Trümmerfeld des ehemaligen Bades Westende eingebaut (im Bild unten rechts), ein 34(?)-cm-Mörser (im Bild unten links) stand in Slype. Der Erfolg entsprach dem Aufwande, der Engländer wurde vollkommen überrascht, seine Dünen-Stellungen mit den gefürchteten Schweren Minenwerfern (8-10 m tief eingebaut) diesseits der Yser wurden genommen und weit über 1000 Engländer gefangen. Der Feind konnte diese verlorenen Positionen bis zum Kriegsende nicht wiedergewinnen.

Uniformblatt 19/20 "Im Seebad Ostende."

Ostende war 4 Jahre von uns besetzt, lange Zeit hatte dort die II. Marine-Division ihr Standquartier. Feindliche Fliegerangriffe, die von Jahr zu Jahr an Häufigkeit zunahmen und öftere Beschießungen von See her, auch mit schwersten Kalibern, machten den Aufenthalt in diesem Welt-Luxusbad manchmal etwas ungemütlich, - im allgemeinen galt Ostende als Ruhequartier mit allen Freuden und Leiden eines solchen für den Feldsoldaten: waren Exerzieren, Zeugbesichtigungen, Schulschießen, Arbeitskommandos, Bootskanonen- und Alarmübungen glücklich erledigt, so konnte man "an Land gehen", d. h. es gab Stadturlaub. Bei warmem Sommerwetter lockte der weite Badestrand mit seinem weichen reinen Sande, oder man pendelte bei den Klängen einer Regimentsmusik auf der herrlichen Strandpromenade hin und her, zu der auch die Einwohner am Tage Zutritt hatten.

Aus dem Bereich des A. O .K. IV. kamen Ruhetruppen der Westfront in Extra-Badezügen an die Küste. Oft wimmelte der Strand weithin von den muskulösen Körpern deutscher Soldaten, die das erste Seebad ihres Lebens den Ernst des Krieges für Stunden vollkommen vergessen ließ.

Im Winter war Ostende mit seinen Hotelgelüsten öde und kalt, ein gutgeleitetes Fronttheater mit Kino war dann das Ziel in freien Stunden.

Die Uniformierung im Ruhequartier wechselte zwischen blauem Bordanzug mit Exerzierkragen und blauer Mütze und dem feldgrauen "Päckchen" mit feldgrauer Mütze, aber auch jede beliebige Zusammenstellung von "Blau" und Feldgrau an einem Mann war üblich.

 

(Aus: „Der standhafte Zinnsoldat“ 1933 S. 4, 16, 52, 77, 85.)